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Selbsttest

Das Hexagon des
Caretaker-Gens

Sechs japanische Konzepte beschreiben, was Caretaker-Führungskräfte ausmacht. Dieser Test macht es persönlich. Achtzehn Aussagen, drei pro Achse — beantworte sie so, wie du wirklich bist, nicht wie du sein willst. Das Hexagon zeigt dir danach, wo du stehst.

1 = trifft selten bis nie zu · · · · · 5 = trifft fast immer zu

Oyakudachi

Der innere Antrieb, nützlich zu sein

Wenn ich helfe, tue ich das aus echtem Interesse am Ergebnis für den anderen — nicht weil es erwartet wird oder weil ich muss.

selten fast immer

Es gibt Momente, in denen ich mehr getan habe als nötig, ohne dass jemand es bemerkt hat. Das war in Ordnung für mich.

selten fast immer

Der Gedanke, jemandem wirklich nützlich zu sein, treibt mich mehr an als Anerkennung, Titel oder Karriere.

selten fast immer

Kodawari

Der kompromisslose Qualitätsanspruch an die eigene Arbeit

Ich kenne den Unterschied zwischen "fertig" und "wirklich gut" — und ich akzeptiere "fertig" ungern, wenn beides möglich wäre.

selten fast immer

Mein Anspruch an meine eigene Arbeit ist genauso hoch, wenn niemand zuschaut, wie wenn jemand bewertet.

selten fast immer

Es gab Situationen, in denen ich etwas nachgebessert habe, obwohl niemand den Unterschied bemerkt hätte. Ich habe ihn bemerkt.

selten fast immer

Mendomi

Fürsorge als Führungsqualität

Ich weiß, wie es meinen engsten Kollegen gerade wirklich geht — nicht was sie berichten, sondern was sie tragen.

selten fast immer

Wenn jemand stiller als sonst ist, frage ich nach. Meistens liegt da etwas.

selten fast immer

Ich führe Menschen aus Verantwortung für sie — nicht nur aus Verantwortung für das Ergebnis.

selten fast immer

Omotenashi

Da sein, bevor jemand fragt

Es kommt vor, dass ich für jemanden da war, bevor er selbst gemerkt hat, dass er etwas braucht.

selten fast immer

Wenn ich mich auf ein Gespräch vorbereite, denke ich zuerst: Was wird der andere brauchen? Nicht: Was will ich sagen?

selten fast immer

Menschen in meinem Umfeld würden wahrscheinlich sagen: "Der hat mitgedacht, bevor ich gefragt habe."

selten fast immer

Nemawashi

Konsens vor der Entscheidung

Vor wichtigen Entscheidungen spreche ich informell mit den Betroffenen — vor dem Meeting, nicht erst im Meeting.

selten fast immer

Ich bemerke, wenn jemand still zustimmt, innerlich aber nicht dabei ist. Und ich tue etwas damit.

selten fast immer

Veränderungen, die ich angestoßen habe, sind selten an Widerstand gescheitert — weil ich ihn vorher aufgelöst habe.

selten fast immer

Shoganai

Loslassen ohne aufzugeben

Ich kann Situationen benennen, in denen ich alles gegeben habe und das Ergebnis trotzdem nicht so war, wie ich es wollte. Ich habe losgelassen, ohne mich darin zu verlieren.

selten fast immer

Ich weiß, wo meine Verantwortung endet und wo andere übernehmen müssen — und ich halte diese Grenze auch dann, wenn es schwerfällt.

selten fast immer

Wenn eine Situation nicht mehr in meiner Hand lag, habe ich den Punkt gefunden, an dem ich aufgehört habe, dagegen anzukämpfen.

selten fast immer