KI-Strategie · Teil 1/5

Der Rückstand ist eine Chance

88 Prozent weltweit, 41 Prozent in Deutschland, nur 6 Prozent mit echtem Ertrag. Warum der Abstand kein Grund zur Sorge ist, sondern eine Einladung anzufangen.
Björn-Olaf Lange · 6. Juli 2026 · Lesezeit 1 Minute
Björn-Olaf Lange, KI-Serie Teil 1

Drei Zahlen haben mich zuletzt beschäftigt.

Erstens: 88 Prozent aller Unternehmen weltweit nutzen KI schon in mindestens einer Funktion, und sei es nur als Suchmaschine oder Schreibassistenz. Zweitens: In Deutschland sind es 41 Prozent, verdoppelt gegenüber dem Vorjahr. Drittens, die ehrliche Zahl: Nur rund 6 Prozent holen aus KI schon echten Ertrag.

Der normale Reifegrad einer Technologie

Viele spielen, ein paar wenige verdienen sogar Geld damit. Das ist der normale Reifegrad einer Technologie, die gerade vom Piloten in den Betrieb wechselt. Und genau da liegt die Chance.

Aber Obacht: Ein großer Teil der deutschen Unternehmen hat noch nicht einmal begonnen. Oder begonnen und wieder gestoppt. Das ist ein Rückstand, ja. Aber Rückstände sind messbar, und messbare Probleme haben Lösungen.

Die eigentliche Bremse

Die größte Bremse ist nicht die Technologie. Es sind fehlende Strategie, ungeklärte Haftung und der Glaube, man müsse erst alles verstehen, bevor man startet. Viel Powerpoint, und weniger Mut, als es jetzt braucht.

Manchmal muss man starten, um es zu verstehen.

Also: Schnappt euch ein Thema, schaut, wo Teams jeden Tag dieselben Abläufe mühsam von Hand bearbeiten. Die Technik ist da, die Schnittstellen sind einfach. Einfach mal anfangen.

Quellen

Zuerst erschienen auf LinkedIn am 6. Juli 2026, Auftakt der Serie KI als Wachstumstreiber.

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