KI und Recht · Teil 5/5

Happy Birthday, DSGVO

Ist Europas Datenschutz ein Wettbewerbsnachteil oder ein Standortvorteil? Warum Grundrechte kein Nice-to-have sind, sondern ein Qualitätsmerkmal moderner Märkte.
Björn-Olaf Lange · 25. Mai 2026 · Lesezeit 1 Minute
Datenschutz im globalen Vergleich, EU, USA, China

Happy Birthday, DSGVO. Ja, das meine ich ernst und aus vollem Herzen.

Ist Europas Datenschutz-Ansatz ein Wettbewerbsnachteil oder ein echter Standortvorteil? Die DSGVO steht für einen klaren europäischen Anspruch: Digitale Wirtschaft braucht Vertrauen, und Vertrauen braucht Datenschutz. Nur weil es manchmal nervt, ist es nicht per se falsch.

Mich erschreckt in diesem Zusammenhang immer wieder das unreflektierte EU-Bashing, ohne sich mit den Details der DSGVO überhaupt zu beschäftigen.

Europa geht bewusst einen eigenen Weg

Im globalen Vergleich zeigt sich, dass Europa einen eigenen Weg geht. Nicht alles ist perfekt, nicht jede Regel einfach. Aber der Kern ist klar: Grundrechte sind kein Nice-to-have, sondern ein Qualitätsmerkmal moderner Märkte, und sie müssen im Sinne aller verteidigt werden. Auch wenn ich damit auf der einen oder anderen Abschussliste lande.

Gerade im Zeitalter von KI

Bei KI, Datenökonomie und Plattformmacht lohnt sich der Blick über den Tellerrand und die Diskussion darüber, wie viel Schutz Innovation wirklich braucht.

Nichts ist perfekt, aber Privatsphäre braucht Schutz.

Wie seht ihr das: Wettbewerbsnachteil oder Standortvorteil?

Zuerst erschienen auf LinkedIn am 25. Mai 2026, Teil 5 von 5 der Serie KI verantwortungsvoll führen.

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