3,70 Dollar. Das ist der durchschnittliche ROI, den Unternehmen weltweit pro investiertem Dollar in KI erzielen. Nicht schlecht, möchte man meinen.
Dann aber diese Zahl: 10,30 Dollar. Das erzielen KI-High-Performer im gleichen Markt, mit der gleichen Technologie, in denselben wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Fast das Dreifache. Und der Unterschied kommt nicht von besseren Tools.
Was High Performer anders machen
McKinsey analysiert seit Jahren, was High Performer von der Masse trennt. Das Ergebnis ist konsistent: Sie starten mit klaren Zielen statt mit Experimenten. Sie integrieren KI in Entscheidungsprozesse, statt sie daneben zu stellen. Und sie bauen Governance auf, bevor der Schaden eintritt.
Das ist keine technische Eigenschaft. Das ist eine Haltungsfrage.
Was hineingeht, kommt heraus
Unternehmen, die KI als Effizienz-Tool betrachten, erzielen Effizienz-Ergebnisse. Unternehmen, die KI als strategisches Fundament betrachten, erzielen strategische Ergebnisse.
Was in KI hineingesteckt wird, kommt im Grunde auch wieder heraus. Die Technologie verstärkt und beschleunigt, was schon da ist. Das ist die Basis, und da geht so viel mehr.
Das gilt für Organisationen. Es gilt für Führungskräfte. Und es gilt für das, was ich das Caretaker-Gen nenne: die Überzeugung, dass der Mensch hinter dem Prozess entscheidend ist.
Wer KI einsetzt, um Zeit für echte Führungsarbeit zu gewinnen, wird mehr zurückbekommen als wer sie einsetzt, um Stellen zu sparen.
3,70 oder 10,30 Dollar: Die Entscheidung fällt nicht auf dem Tool-Dashboard.
Quellen
- McKinsey, „The State of AI 2025”, ROI-Zahlen High Performer gegen Durchschnitt: mckinsey.com





